• Swanje Sagebiel

Das Leben als endlose Reise

Die Ansicht auf das Leben

Mit welcher Einstellung gehst du durch dein Leben?

Erwartest du, dass bestimmte Dinge oder Momente eintreffen?

Wie gehst du damit um wenn dies nicht passiert?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht alles so zu nehmen wie es war, ist und sein wird?





Die Ansicht auf die Dinge und das Leben sind maßgeblich für das was Eintreffen wird. Nicht ohne Grund heißt es auch "Die Gedanken von heute sind die Realität von morgen". Mit welcher mentalen Einstellung wir leben, anderen gegenübertreten, über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken, kreiert unser ganz persönliches Bild der Wahrheit.

Somit sind wir absolute Herrscher über unser Dasein und das was uns widerfährt und wie wir die Dinge, die uns tagtäglich widerfahren einordnen und werten.


Wahnsinn! Im ersten Moment als ich das verstanden habe, dachte ich das es mein Leben frei und leicht machen wird. Die erlernten und übernommenen Muster und Gedanken, Werte und Ansichten aus der Vergangenheit über Bord zu schmeißen und ganz frei nun neu zu erleben, war und ist gar nicht so einfach.

Wie leicht lässt sich eine Meinung, Ansicht oder Wahrnehmung manipulieren.


Jede neue Situation ist jungfräulich. Allein auf Grund der Erfahrungen die erlebt worden sind, wird die Gegenwart eingeordnet. Macht mir zum Beispiel etwas Angst, finde ich jemanden doof oder ist mir jemand sympathisch, bin ich traurig oder fühle ich mich wohl. Die Gegenwart wird wie eine Schablone über die Vergangenheit gelegt und es wird nach Ähnlichkeiten gesucht.

Die Übereinstimmungen aus diesen Ähnlichkeiten erzeugt die Emotion.


Versuchen wir gewahr zu sein, ganz wertfrei und offen in die Situation zu gehen, nehmen wir einfach nur wahr und ganz unvoreingenommene Gefühle können aufkommen.

Es erinnert mich nicht mehr an das Gefühl das ich bei dem fiesen Kommentar der Mitschülers oder dem lieblosen Umgang der Eltern hatte.

Gewahrsein ist wie Laufen lernen. Etliche Male auf die Nase fallen, immer wieder neu probieren, bis in voller Balance Schritt vor Schritt gesetzt werden kann. Irgendwann fällt es leicht alte Muster und Verbindungen zu lösen und die Sache, den Moment, die Person einfach so zu nehmen, wie sie gerade ist.

Keine Reproduktion des alten Gefühls.


Leben wir nun also in diesen alten Mustern, laufen wir einer vermeintlichen Karotte hinterher die so schön süß und saftig ausschaut, nehmen wir nichts in der Gegenwart wirklich wahr. Ein absoluter Tunnelblick.

Ein selbst erschaffener Antriebsmotor, die Karotte, die uns eigentlich nur blind vor der Realität, irgendwohin laufen lässt.

Ich gehe davon aus, dass der Esel nicht mal weis ob er Karotten mag, sondern das ihm das nur mal gelehrt worden ist.


Was also tun?

Stetig die Frage im Kopf behalten:

"Aus welchem Grund tue ich das was ich tue, denke ich das was ich denke, fühle ich das was du fühle?"

Du wirst mehr hinterfragen, dich besser verstehen und nur noch das tun was DU wirklich möchtest.



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